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  • back to the roots

    das gute ist ja, dass man doch irgendwie aus allem etwas lernen kann. so z.b. aus einem ziemlich miesen film, dessen name sich mir leider nicht eingeprägt hat "wenn plan b nicht geklappt hat, kehrt man zu plan a zurück und ändert die details". ich bin also wieder auf dem trip, das ich rhythmik studieren will. der grund, dass es letztes mal nicht geklappt hat ist wohl der, dass ich 1. so gut wie überhaupt nicht vorbereitet war, 2. grade nen ziemlichen streit mit meiner inzwischen ältesten freundin hatte und 3. wahrscheinlich einfach noch nicht die nötige reife hatte.

    jetzt werde ich ganz anders an die sache rangehen. wenn ich also im mai nächsten jahres die probeklausuren schreibe (sofern nichts gravierendes mehr dazwischen kommt, werd ich das auch irgendwie hinkriegen, denke ich) hab ich neben wiederholungen etc. noch genug zeit, um mir einen job zu suchen und schon ein bisschen für die aufnahmeprüfung zu lernen, vor allem klavier. wenn ich mich dann fürs ws 10/11 bewerbe, hab ich ein gutes jahr vorher training gehabt. außerdem werd ich mich nicht nur an einer hochschule bewerben, sondern gleich an mehreren. in hamburg gibts da 7, wovon 2 es leider nur als zweites fach anbieten und am kon wollte ich mich auch nicht so unbedingt noch mal bewerben. international gibts insgesamt 32 hochschulen, von denen nach reiflicher überlegung aber nur 12 in frage kommen (die anderen sind entweder in ländern, in die ich mir nicht mal leisten könnte für die aufnahmeprüfung hinzufahen oder solche, deren sprach ich nicht beherrsche, was für ein studium recht suboptimal wäre) also bleiben noch übrig: berlin, hannover, trossingen, brüssel, london, oxford, wien, bern, genf, lutzern, und zürich. alles, was sich nicht überschneidet, werd ich dann mitnehmen, wäre doch schön, wenn ich mir nachher aussuchen könnte, wo ich hingehe.

    die aufnahmeprüfungen sind z.t. aber schon recht schwer, hab ich den eindruck. in zürich muss man in der theorieklausur z.b. einen vierzeiler vertonen und sich einen text zu einem bestimmten rhythmus ausdenken. naja, theorie sollte eigentlich das kleinste problem sein, dafür werd ich jetzt schon wesentlich bessere voraussetzungen haben als letztes mal.

    auf jeden fall schon mal gut, dass ich jetzt keinen schnitt von 1 komma irgendwas mehr brauch, das ist im fernstudium ja doch eher schwierig. ich muss also "nur" besser sein als mein bruder, damit wär ich schon extrem zufrieden ^^
    6.11.08 13:42


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    que sera, sera

    es ist nicht zu glauben, wie leicht ich zu beeinflussen bin. seit ich angefangen habe, "ellen" auf youtube zu gucken, habe ich wieder die fixe idee, einen buchladen aufzumachen. irgendwie ist meine berufswahl doch noch nicht so unerschütterlich wie ich dachte. am besten wäre es, mal beim arbeitsamt vorbeizuschneien und so einen komischen test zu machen (ich hoffe, es kommt nicht bwl raus oder so n scheiß) eigentlich ist es meinem unterbewusstsein wahrscheinlich schon längst klar, was ich machen will, vielleicht hilft hypnose oder so. das problem ist, dass ich mir viele sachen als studium vorstellen könnte, aber arbeiten würd ich in den berufen nicht. z.b. psychologie. ich wäre eine ziemlich miese therapeutin, glaub ich. irgendwie ärgert mich das, dass ich mich nicht entscheiden kann, was wohl auch der grund für meine innere blockade ist. wenn ich ein konkretes ziel vor augen hätte, würde es mir wahrscheinlich leichter fallen, was für die schule zu tun und es nicht immer weiter aufzuschieben, weil ich unbewusst angst vor dem ende habe und dann nicht weiß, was ich machen soll. ein paar eckpunkte gäbe es da schon, d.h. ich weiß, was ich nicht machen will.

    1. alles, was mit gastronomie zu tun hat und ich evtl. mit alkohol oder fleisch in berührung kommen könnte
    2. alles, wo man die ganze zeit nur am schreibtisch sitzt und akten von links nach rechts sortiert (büro halt)
    3. alles, wobei ich für irgendeine art von system arbeiten muss, mit dem ich mich nicht identifizieren kann
    4. irgendwas, wo man menschen ausnutzt, weil sie eine bestimmtes produkt oder eine bestimmte dienstleistung unbedingt in anspruch nehmen müssen und sie quasi von mir abhängig wären.

    außerdem hätte ich gerne so viel freiheiten wie möglich und wäre sowieso gerne mein eigener chef. ich hab es nicht gern, wenn mir jemand sagt, was ich zu tun und zu lassen hab. außerdem sollte es so vielfältig wie möglich sein, einen gewissen kreativen anteil haben, einen raum, den ich ganz nach meinem geschmack gestalten kann usw. ich will relativ geregelte arbeitszeiten haben, vielleicht ein paar angestellte, aber vor allem will ich jeden morgen auf meine arbeit freuen, von der ich möglichst wenig (materielles) abends mit nach hause nehme und stolz sein, mir etwas aufgebaut zu haben, gesetzt den fall, ich werde eines tages zu einem klassentreffen eingeladen und muss meinen damals verhassten klassen"kameraden" erzählen, was ich für einen job hab. ich könnte natürlich auch erst psychologie studieren, nur so "just for fun" und dann immer noch einen buchladen aufmachen (oder so) philosophie will ich auf jeden fall studieren. und irgendwie schaff ich das auch. hau.
    30.10.08 02:23


    don't give me choices 'cause i can't decide

    yeah, 100 punkte für mein 'gay-dar'. und sie hat es sogar in der nicht zweideutigen variante gesagt und zwar nicht "meine freundin" oder noch schlimmer "eine freundin", sondern "meine lebensgefährtin". irgendwie scheint da schon was dran zu sein, das heißt, es muss sowas wie eine unsichtbare aura geben, die man allerdings nur "sehen" kann, wenn man mit der entsprechenden person im selben boot sitzt. vielleicht auch einfach nur gut geraten, who knows.

    irgendwie will ich das jule noch nicht ganz aufgeben (ich muss ja noch mindestens einmal hin, um mir ihre nummer zu besorgen, die steht ja immer noch im grünen buch) ich glaube aber, dass ich jetzt montags hingehen werde, auch wenn ich da niemanden kenne, aber immerhin sind da nicht so übertriebene spacken, die mir jedes mal schlechte laune machen und ich mich jedes mal aufs neue frage, warum ich mich diesen stress überhaupt noch antue. und wenn SIE dann dienstags noch mal kommen sollte... naja, ich kann nicht grad behaupten, es wäre mir egal... ich bin an einem punkt, an dem ich selbst ein "nein" lieben gern hören würde, hauptsache, ich komm irgendwie von diesem Gedankentrip runter. janeinjaneinjaneinjeinvielleichtdochbestimmtoderdochoderdochnichtnichtjenesaispas!
    ich glaube, ich werde ihr eine nicht ganz so offensichtliche sms schreiben und sie bitten, mir ein bisschen was von ihrer neuen heimat zu erzählen und sie ein bisschen aus der reserve zu locken. immerhin besteht ja immer noch die möglichkeit, dass ich, was entschlossenheit angeht, doch nicht an letzter, sondern nur an vorletzer stelle stehe, oder sie sich schlicht weg nicht traut, es mir zu sagen. dass sie in den drei wochen ne andere kennen gelernt hat, glaub ich mal nicht, aber auch das wäre nicht auszuschließen. ach mist, ich mach mir schon wieder viel zu viele gedanken. die nummer muss her! warum hab ich gestern bloß nicht dran gedacht? verdammt... naja, ich werd dann mal am montag dort aufschlagen, glaub ich.
    22.10.08 23:16


    flames to dust

    "es war ein grauer novembertag. der wald lag ruhig in der heide und die vögel sangen, als gäbe es kein morgen. trostlos trieb der wind die blätter vor sich her, die die bäume ihm so zahlreich geschenkt hatten. würde man darüber gehen, die füße über das laub bewegen, wäre es stumm. es würde den laut von sich geben, den wir zu hören wagten. im sommer wäre es ein flüstern gewesen. wenn die vögel verschwänden, wäre es dunkel. ein grau in einem tiefen glühenden rot. und das ist es, was letztlich von der welt geblieben ist: ein tropfen, eine regung, ein flehen nach dem ende, nach einer welt, die diese überlebt."

    so was kommt dabei raus, wenn man sagt "schreib, ohne nachzudenken". und wie erwartet, wurde es keine kreativ-anspruchsvolle, sondern einfach nur albern-anstrengende veranstaltung. auf die hälfte der leute hätte ich bei dieser übung getrost verzichten können. ich glaube, langsam gehen mir die guten gründe aus, warum ich mich noch weiter jeden dienstag ins jule schleppen sollte, wo doch außer den beiden, mit denen ich mich in meiner freien freizeit schon treffe (2/3 meiner herde) sonst so gut wie keine leute mehr da sind, die in irgendeiner art und weise auf meiner wellenlänge wären (und falls eine gewisse dame dort aufs geratewohl noch mal auftauchen sollte, wird sie sich halt ärgern, mich nicht zu sehen, vielleicht kriegt sie dann mal den arsch hoch, sich bei mir zu melden oder auch nicht und es wird mir scheiß egal sein!!)

    allerdings wird meine herde nicht mehr lange bestehen. irgendwie fühl ich mich grad total verarscht und im stich gelassen (wahrscheinlich nur versteckter neid, wie immer) und ich sehe mich in gedanken schon einem dicken, schlecht gelaunten oberkomissaren gegenübersitzen, mich selbst verfluchend über die tatsache, dass ich nicht besser lügen kann... zum dank dafür werde ich sie in mein nächstes buch einbauen *pah*
    21.10.08 22:38


    plattenspieler

    meine gedanken kreisen
    wie die alte platte
    die irgendwo in der ferne
    rotiert

    ich höre sie halb
    wie sie der nadel
    zu entkommen versucht
    vergebens

    der kreis wird enger
    lässt keinen platz mehr
    keinen herzschlag
    ungeschehen

    verklungen sind die lieder
    die nur ich noch höre
    denn längst ist die platte
    verstummt
    21.10.08 05:20


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